Augsburg am Sonntag

An einem Sonntag morgen ist es in Augsburg sehr ruhig. Der perfekte Moment für einen Spaziergang, um die Stadt auf sich wirken zu lassen ohne zu sehr vom klassischen Einzelhandel Trubel abgelenkt zu sein. Die Augsburger Altstadt hat viele kleine tolle Gassen, die noch besser wirken in Straßen in denen einer der vielen Lechkanälen fließt.

Die vielen Lechkanäle versorgten vermutlich bereits seit dem 8.Jahrhundert die Stadt mit Wasser. Die vielen Kanäle sorgen dafür, dass es in Augsburg über 500 Brücken gibt. Die Beleuchtung auf dem unteren Bild gehört noch zu dem „Lichterfest“ was regelmäßig in Augsburg stattfindet.

Der Kanal „mittlerer Lech“ in der Altstadt von Augsburg

Am Elias-Holl Platz in dem Haus in dem sich aktuell das Restaurant „Zur Ecke“ befindet, war schon seit Jahrhunderten Gastronomie. Die meiste Zeit über befand sich hier eine Weinschänke in der bereits namhafte Persönlichkeiten getrunken haben sollen. Die Holztafel an dem Gebäude heute weist u.a. auf Holbein, Holl, Burgkmair, Mozart und Brecht hin. Der ruhige Elias-Holl Platz unterhalb des Rathauses wird gerne mal übersehen, im Vergleich zu dem bekannteren Rathausplatz, auf der anderen Seite. Dieser Platz liegt deutlich tiefer, dadurch wirkt das Rathaus noch deutlich mächtiger und höher, weil man zusätzlich noch das Kellergeschoss frei sieht. Hier befindet sich das leckere Restaurant Ratskeller, welches gute bürgerliche Küche anbietet.

Hier befand sich über viele Jahre eine Weinschänke mit prominenten Gästen
Elias-Hollplatz

Das Augsburger Rathaus, erbaut von Elias Holl im 16. und 17. Jahrhundert, gilt als einer der prächtigsten Renaissance Bauten nördlich der Alpen. Zusammen mit dem Perlachturm ergibt sich, dass bekannteste Wahrzeichen Augsburgs. Der Goldene Saal ist der prächtigste Saal im Rathaus, welcher in den 80er Jahren vollständig rekonstruiert wurde, da das Rathaus im 2.Weltkrieg fast vollständig zerstört worden ist.

Blick aus der Maximilianstraße auf Rathaus und Perlachturm

In der Altstadt am vorderen Lech 4 befindet sich ein Handwerkerhaus aus dem 16.Jahrhundert. Die Gastwirtschaft die sich im Erdgeschoss befindet steht derzeit leer. Früher war an dieser Stelle Gablers Taverne, einer der Lieblingskneipen von Berthold Brecht.

Die ehemalige Lechklause am vorderen Lech

Die wohl bekannteste Straße in Augsburg ist die Maximilianstraße. Teilweise liegt die kunsthistorisch bedeutsame Straße auf der Römerstraße Via Claudia Augusta. Früher einer der wichtigsten Handelsrouten nach Rom. Im Süden schließt die Maxstraße von der Kirche St. Ulrich und Afra ab. Der Spätgotische Kirchenbau ist der höchste in Augsburg.

Die Kirche St. Ulrich am Ender der Maximilianstraße

Gassen in der Augsburger Altstadt

Ein Wochenende in Kitzbühel

Am 1. Advent hatten wir vor ein kurzes Wochenende in Kitzbühel zu bleiben. Gesagt, getan! Im Vergleich zu anderen Wintersportorten ist in Kitzbühel zu jeder Jahreszeit Saison und man kann bei jedem Wetter was unternehmen. Der Ort ist groß genug, dass er auch bei schlechtem Wetter etwas anzubieten hat. Andere Orte in den Alpen sind sehr auf den Wintertourismus spezialisiert, dass abseits der Wintersaison, die gewöhnlich ab Weihnachten so richtig an Fahrt aufnimmt, wenig los ist. Die Anreise nach Kitzbühel erfolgte über München die A8, den klassischen Maut freien Weg über Kiefersfelden und Kufstein. Anschließend geht dann über die B173 nach Elmau und später kurz vor St. Johann in Tirol ein Stück nach Süden nach Kitzbühel.

Winterlicher Irschenberg und Blick auf den Bayrischen Alpenrand

Obwohl sich unser Hotel in Kitzbühel befindet, wollten wir vor dem Check-In noch etwas spazieren gehen und etwas Mittag essen. Hierzu sind wir erstmal durch Kitzbühel hindurch gefahren, weiter Richtung Süden. Ab dem kleinen Ort Jochberg, geht es stetig bergauf auf den fast 1300 m hohen Pass Thurn. Hier 500 m höher als in Kitzbühel war es schon ziemlich winterlich. Bei 10 – 20 cm Schnee sind wir etwas durch den Schnee gelaufen. Während der Skisaison hat man von hier aus auch die Möglichkeit in das große Skigebiet Kitzbühel-Kirchberg einzusteigen. Hier lassen sich traumhafte Winterlandschaften der Kitzbüheler Alpen genießen. Die Wintersaison hier auf der Resterhöhe fängt in Kitzbühel hier seit ein paar Jahren bereits im Oktober an. Unabhängig vom Wetter kann man hier dank Schneedepots, welche am Ende des vorigen Winters angelegt werden, eine Piste eröffnen.

Nach einem kleinen Spaziergang sind wir zurück nach Kitzbühel gefahren. Kurz nach dem Ortseingang sind wir jedoch rechts abgebogen. Von dort aus führt eine anfangs noch breite Straße, die später deutlich schmaler wird hinauf zur „Rosis Sonnbergstuben„. Neben der Straße gibt es noch einen Sessellift mit dem man das Restaurant erreichen kann. Mit Sicherheit ist dieses Restaurant auf fast 1200 Meter mit einem herrlichen Blick in das Tal, bei gutem Wetter bis auf den Großglockner, eines der bekanntesten Locations in Kitzbühel. Wir waren hier bereits öfters, sowohl bei schlechtem Wetter in der gemütlichen Stube drinnen, als auch bei Sonnenwetter auf der großen Panorama Sonnenterrasse ist es ein Genuß. Bekannt geworden ist dieses Restaurant durch die sympathische Wirtin Rosi Schipflinger, die auch meist selber noch vor Ort ist. Schon seit Jahren zieht Rosis Sonnbergstuben Prominente und bekannte Personen an, dementsprechend sind die Preise etwas höher. Zwischen exotischeren Speisen wie z.B. das Grillen am Tisch auf einem Tartarenhut oder gibt es auch viele gut bürgerliche Speisen. Das Essen hier hat uns immer überzeugt. Zusätzlich versteht man es hier gut modern auf Höhe der Zeit zu bleiben, ohne das man den ursprünglichen Charme verliert.

Hier oben hat man auch die Möglichkeit spazieren zu gehen. Weiter oben befindet sich noch die Bichlalm, von der man einen noch besseren Blick hat. Bei Schnee ist diese Alm im Winter mit dem Sessellift erreichbar.

Zwischen Herbst und Winter

Übernachtet haben wir der Leistung entsprechend relativ preiswert in dem ****S Austria Trend Hotel Schloss Lebenberg. Dieses befindet sich noch direkt in Kitzbühel am Ortsrand, gelegen ist es auf einem Hügel auf dem „Lebenberg“ etwas nördlich der Stadt. Von dort hat man einen tollen Blick über Kitzbühel. Auch von unsrem Zimmer mit großem Balkon hatte man einen schönen Blick auf die Berge. Mit ein Grund für das Hotel war der wahrscheinlichste schönste Panoramapool Kitzbühel’s mit dem genialen Ausblick über Kitzbühel. Zusätzlich gibt es noch ein Spa und einigen Saunen in denen man einen Tag toll ausklingen lassen kann. Ein tolles Frühstück hat den guten Gesamteindruck abgerundet.

Zimmer im Schlosshotel Lebensberg
46 Meter Langer Panoramapool mit Blick auf Kitzbühel

Zum Abendessen waren wir in dem Bio Hotel Stanglwirt bzw. in dem dazugehörigen Restaurant. Das Bio Hotel Stanglwirt befindet sich Elmau in der nähe von Kitzbühel. Spätestens seit es soziale Medien wie Instagram gibt, gehört dieses Hotel mit Sicherheit zu den bekanntesten Hotels im Alpenraum. Das Restaurant befindet sich direkt neben dem Kuhstall. Hier man die einmalige Chance während man im Hotel isst , kann man die dort stehende Kühe durch mehrere Glasfenster beobachten. Dadurch hat die „Kuhstallstube“ einen besonderen Charme. Beim Essen genießt man einen wunderbaren Service, bekommt eine Weinkarte die dicker ist als 3 Bibeln übereinander und jeder Extrawunsch wird hier erfüllt.

Eingang des Gasthof’s Stangl
Essen mit Blick in den Kuhstall
Backhendl und Käsespatzen im Gasthof Stangl

In der Altstadt von Kitzbühel gibt es im Advent ab dem 1. Advent einen kleinen netten Weihnachtsmarkt. Hier finden verschiedene Events noch statt wie z.B. verschiedene Konzerte. Aber auch ansonsten kann man leckere Tiroler Spezialitäten probieren und Glühwein trinken. Für Kinder werden Weihnachtsgeschichten vorgelesen und es gibt einen kleinen Streichelzoo.

Altstadt von Kitzbühel im Advent

Harburg in Schwaben

Die Harburg ist eine Burg aus dem späten Mittelalter, die sich in dem gleichnamigen Ort befindet. Gelegen ist sie an der romantischen Straße im nördlichen Schwaben (Bayern). Die Burg ist eine der ältesten und größten Burganlagen in Süddeutschland. Die Harburg in Schwaben eignet sich als schöner Ausflug, der auch für Kinder ein tolles Erlebnis sein kann. Erst recht, wenn man in der erweiterten Umgebung wie z.B. Augsburg, Neuburg an der Donau oder Ingolstadt wohnt. Auch lässt sich ein Tagesausflug mit weiteren Zielen in der Umgebung erweitern. Weitere Ziele sind z.B. die interessante Stadt Nördlingen oder das Altmühltal.

Karte Harburg in Schwaben
  1. Zentraler Teil der Burg
  2. Haupteingang der Harburg
  3. Parkplatz an der Burg
  4. Aussichtspunkt auf die Wörnitz
  5. Altstadt von Harburg

Anreise:

Mit dem Auto, ist das kleine Städtchen Harburg aus Norden kommend von Nördlingen und aus Süden von Donauwörth über die B25 erreichbar. Es besteht die Möglichkeit direkt an die Burg zu fahren, dort ist ein Parkplatz vorhanden, von dem man nur etwa 5 min zum Eingang laufen muss. Andernfalls kann man aber auch aus der Stadt hinauf auf das „Berghorn“ laufen. Auch mit dem Zug ist die Harburg erreichbar, hier verkehrt die Regio Bahn nach Nördlingen bzw. München. Von dem nicht weit weg entfernten Bahnhof kann man auch zu der Burg laufen.

Bereits von weiten eindrucksvoll die Harburg
Die Wörnitz mit der kleinen Altstadt von Harburg im Hintergrund

Der Eintritt in die Burg beträgt 3 Euro für Erwachsene und 2 Euro für Kinder oder 4 Euro ( 3 Euro Kinder ) für eine Führung in der kompletten Burg. Zusätzlich bietet die Burg noch spezielle umfangreichere Führungen an. Diese gibt es nur zu bestimmten Terminen für die eine Voranmeldung notwendig ist.

Ganz besonders gibt es noch eine Nachtführung, bei der man das Schloss im dunklen bei Kerzenschein kennenlernt. Zusätzlich gibt es Führungen die extra nur für Kinder ist. Mehr Informationen dazu findet man auf der Website der Burg.

Öffnungszeiten:

14. MÄRZ 2020 – 8. November 2020

Die Schlossführungen finden in der Regel stündlich statt.

Im Winter ist die Burg geschlossen.

Der Haupteingang das „Untere Tor“

Schriftlich erwähnt wurde die Harburg bereits in dem 13.Jahrhundert. Jedoch ist es bereits wissenschaftlich belegt, dass der Burgberg bereits vorher besiedelt war. Teils wurden auch Funde aus der römischen Zeit gemacht. Ein Grund dafür ist sicher die hervorragende Lage über dem Wörnitztal. Die Harburg, so wie sie heute steht, wurde überwiegend im 15. und 16. Jahrhundert von den Fürsten und Grafen von Oettinger erbaut. Im 18.Jahrhundert hatte man vor die Burg nochmal zur Residenz um und auszubauen. Umgesetzt wurden diese Pläne jedoch nur einem sehr kleinen Teil.

Blick vom Burghof zu dem „Oberen Tor“

In dem Burghof befindet sich heute ein kleines Restaurant und Hotel, welches sich neben dem „Oberen Tor“ befindet. An einem warmen Sommertag kann man hier schön draußen im Schatten sitzen.

Die Wörnitz ist ein über 100 km langer Fluss, entspringt im Naturpark Frankenhöhe und mündet in Donauwörth in der Donau. In dem Tal lassen sich idyllische Spaziergänge machen. In der Burg gibt es extra eine kleine Aussichtsplattform von der man die ganze Region überschauen kann.

Blick auf das Wörnitztal Richtung Süden
Die malerische Burgstadt Harburg

In dem Innenhof hat man u.a. einen Blick auf den Fürstenbau, Schlosskirche St. Michael und den Bergfried. Eine Besichtigung der inneren Räume lohnt sich für den kleinen Preis auf jeden Fall. Hier erlebt man eine kleine Zeitreise in das späte Mittelalter.

Der Burghof mit dem zentral befindlichen Brunnen

Mehr Informationen zu der Burg unter: https://burg-harburg.de/

Oberes Tor der Burg

Hallstatt im Salzkammergut

Es gibt wohl keinen so kleinen Ort auf der Welt der in Asien so bekannt ist wie das Dörfchen Hallstatt. Das durch soziale Medien bekannt gewordene 750 Einwohner Dorf, hat die letzten Jahre hinweg einen wahren Ansturm an asiatischen Touristen erlebt. In China ist das Dorf als Reiseziel neben Paris, Rom und Berlin so beliebt, dass es sogar im 1:1 Format nachgebaut worden ist. Obwohl die bergige Region früher eher zu den lebensfeindlichen Regionen zählte, ist diese Region schon seit Jahrtausenden besiedelt. Das dort vorhanden Salz in den Bergen wurde schon früh als Chance erkannt.

Anreise nach Hallstatt:

Hallstatt liegt am Hallstätter See im Salzkammergut in dem Bundesbezirk Oberösterreich. Die Stadt Salzburg befindet sich etwa 70 Kilometer entfernt. Die Anreise nach Hallstatt mit dem Auto erfolgt quasi immer aus Norden. Schon am Eingang des Ortes kann man einem Parkleitsystem folgen und findet damit recht schnell einen bezahlten Parkplatz. Von diesen Parkplätzen aus ist es nicht weit in das Zentrum des Ortes. Hallstatt ist auch mit dem Zug erreichbar hat einen eignen Bahnhof. Von diesem muss man noch kurz mit Schiff nach Hallstatt übersetzen. Die Anreise mit der bekannten Salzkammergutbahn hat auch seinen landschaftlichen Charme und ist sicher am entspanntesten.

Was gibt es in Hallstatt zu sehen ?

Karte von Hallstatt und Umgebung
  1. Salzbergbahn Hallstatt
  2. Aussichtsplattform
  3. Salzbergwerk
  4. Zentrum von Hallstatt
  5. Aussichtspunkt über Hallstatt
  6. Bekanntester Fotospot

Mit der Salzbergbahn, aus dem etwas neueren Teils Hallstatt im Süden, kann man die 350 Höhenmeter auf den gleichnamigen Berg Salzberg in nur wenigen Meter erklimmen. Diese Aufstiegshilfe haben wir bei unseren Besuch genutzt. Die Kosten betragen (2019) für eine Bergfahrt 10 Euro, für Berg und Talfahrt 18 Euro pro Person. Alternativ gibt es auch einen tollen Wanderweg hinauf. Es gibt ebenfalls diverse Kombitickets mit dem Salzbergwerk, dass sich dort auch befindet. Oben angekommen hat man bereits eine tolle Aussicht. Das ganze wird noch von dem „Skywalk“ mit dem Blick auf die ganze UNESCO Welterberegion Hallstatt Dachstein Salzkammergut übertroffen. Seit 1997 steht die Region unter Welterbe. Ein wenig Nervenkitzel ist schon dabei, wenn man auf das sich darunter liegend befindliche Hallstatt schaut.

Blick auf den „Skywalk“ und den darunter liegenden Hallstätter See

Man hat einen tollen Blick auf den Hallstättersee und das direkt darunter liegende Hallstatt. Gegenüber von Hallstatt auf der anderen Uferseite befindet sich der Bahnhof von Hallstatt. Man muss somit kurz übersetzen um Hallstatt zu erreichen. Am südlichen Ende des Sees beginnt das bis zu knapp 3000 m hohe Dachsteingebirge.

Blick auf Hallstatt

Nicht weit von der Bergstation der kleinen Standseilbahn entfernt, befindet sich der Eingang zu dem Salzbergwerk. Mit einem Zug fährt man in das Salzbergwerk hinein. Drinnen kann man eine tolle Welt an glitzernden Salzkristallen und beeindruckenden Stollen entdecken. Wir haben bei dem Besuch das Salzbergwerk nicht besucht.

Blick auf den „Skywalk“ und den Weltkulturerbeblick

Oben angeschrieben führt ein Weg von dem Salzberg aus bis hinab nach Hallstatt. Dabei geht man auf einem gut ausgebauten breiteren Weg in Serpentinen hinab. Man hat immer wieder einen tollen Blick auf den See. Etwa 350 Höhenmeter muss man bis zur Seehöhe überwinden. Je nachdem wie schnell man geht ist man circa 1 Stunde unterwegs.

Blick auf den See in Richtung Norden

Etwas oberhalb von Hallstatt hat man einen tollen Blick auf das wunderschön gelegene Dorf. Das Ortsbild ist sehr gut erhalten und es wurden wenige moderne Eingriffe getätigt. Die Bürger von Hallstatt wehrten sich Jahre lange gegen eine geplante Seeuferstraße.

Hallstatt von „oben“

Fotospots:

Hallstatt und die nähere Umgebung hat fototechnisch sehr viel zu bieten. Und zwar gibt es deutlich mehr Motive als das bekannte überall verbreitete Motiv (6), dass man von Norden in Richtung Süden mit Blick auf Hallstatt aufnimmt. Innerhalb des Dorfes kann man auch tolle Detailaufnahmen machen und zwar nicht nur von chinesischen Touristen. Zusätzlich bietet die Landschaft, der See und das Dachsteingebirge viel an.

Häuser die am Hang „kleben“
Die tollen Gebäude am Hang und trotzdem so knapp am See

Fazit: Hallstatt und die ganze Region ist immer ein Besuch wert trotz der Touristenmassen. Und wenn man sich nur etwas von den Standard-Asia Hotspots weg bewegt, ist man auch relativ alleine. Sehr viele Informationen zu Hallstatt und der Umgebung findet ihr unter: https://www.hallstatt.net/

Sonnenuntergang mit Blick auf Hallstatt

Stollen mit Quark

Im 15. Jahrhundert war Stollen noch eine nicht sehr sonderlich gut schmeckende einfache Speise aus Wasser, Hefe und Mehl. Diese wurde nur in der vorweihnachtlichen Fastenzeit gegessen. Zur jetzigen Zeit findet man süßen Stollen in allen Arten und Varianten zu kaufen. Dabei ist gar nicht so schwer, einen guten Stollen selber zu backen. Besonders ein Stollen mit Quark lässt sich in kurzer Zeit backen. Der klassische Christstollen aus Hefeteig, dauert dagegen etwas länger. Hier nun eine Alternative dazu.

Zutaten für einen großen Stollen:

500 gMehl
1 Pck.Backpulver
150 gZucker
1 Pck.Vanillezucker
1 PriseSalz
1 Schuss Rum
1 ZitroneAbrieb einer Biozitrone
2 TropfenBittermandelaroma
1 MesserspitzeMuskat
2Eier
250 gQuark
180 gButter / oder Margarine
175 gRosinen
100 ggemahlene Mandeln
100 ggemahlene Haselnüsse
100 gZitronat
60 gOrangeat
75 gKorinthen
etwasPuderzucker
50 gButter

Arbeitszeit: 30 min, Backzeit: 50 – 60 min 170 Grad, Ober/Unterhitze

Hauptzutaten für den Quarkstollen

Schritt 1: Zuerst mischt man Mehl mit Backpulver, gemahlene Mandeln und gemahlenen Haselnüssen. Mit der Mischung formt man auf einer Backunterlage eine Mulde, um dort alle anderen Zutaten in den Mulde zuzugeben.

Mulden bilden um Zutaten zu vermengen

Schritt 2: Nun ist es wichtig, dass der Teig richtig verknetet wird. Die Zutaten müssen gleichmäßig verteilt werden. Alternativ zu dem Kneten mit der Hand, kann hier natürlich auch eine Küchenmaschine verwenden.

Teig für Quarkstollen verkneten

Schritt 3: Wenn der Teig richtig gut vermengt ist kann man anfangen den Stollen zu formen. Dafür rollt man den Teig am besten zu einer 4 – 5 Zentimeter dicken ovalen Platte aus und klappt diese einmal um. Damit hier die klassische Stollen Form entsteht. Der Stollen darf ruhig etwas zu eng und hoch geformt werden. Ohne eine passende Stollenform wird der Stollen im Ofen eh noch etwas auseinander laufen.

Quarkstollen auf Backblech auslegen

Schritt 4: Den Stollen auf einen mit Backpapier ausgelegten Backblech begeben. Im vorgeheizten Backofen diesen auf 170 Grad 50 – 60 min im unteren drittel des Ofens backen. In der letzten viertel Stunde ggf. mit Alufolie abdecken, dass er nicht zu dunkel wird.

Frischer Stollen mit Puderzucker bestreut

Schritt 5: Stollen erkalten lassen und mit einer zerlassenen Butter beschmieren, um ihn anschließend mit Puderzucker zu bestreuen.

Der fertige Quarkstollen

Wie lagert man einen Stollen ?

Klassisch sollte ein Stollen in Leinen gelagert werden, in einem dunklen und kalten Raum. Alternativ verwenden viele auch Alufolie. Die Luftfeuchtigkeit sollte im Bestfall durchaus recht hoch bei 70 % liegen. So können die Aromen schön durchziehen.

Wie lange muss ein Stollen lagern ?

Das kommt auf die Art des Stollens drauf an. Ein Quarkstollen wie in dem Rezept sollte mindestens 48 Stunden ziehen. Für den klassischen Christstollen aus Hefeteig gehen die Meinung stark auseinander. Eine mindest Lagerzeit sollte hier schon 1 – 2 Wochen betragen. Manche meinen auch, dass der beste Geschmack erst nach 4 Wochen erreicht ist.

Wie lange darf man einen Stollen lagern ?

Der gebackene Quarkstollen sollte aufgrund des verarbeitende Quark nicht länger als 2 Wochen aufgehoben werden. Für den Stollen aus Hefeteig gelten hier deutlich längere Fristen. Wenn der Stollen richtig gelagert wurde auch bis zu 8 Wochen und länger.

Cadiz an einem Tag

Cadiz ist einer der ältesten Städte Europas und befindet sich in einer einzigartigen geografischen Lage im südlichen Spanien, in der autonomen Region Andalusien. Die alte Römerstadt liegt auf einer Landzunge und Halbinsel in der Bucht von Cadiz. Selbst wenn man nur wenig Zeit hat zum Beispiel bei einer Kreuzfahrt sollte man sich diese tolle Stadt nicht entgehen lassen. Cadiz hat eine große Altstadt, doch im Vergleich zu Sevilla ist es übersichtlich und man kann die Stadt auch gut selber zu Fuß erkunden.

Plaza de San Juan de Dios

4 Gründe Cadiz zu besuchen:

  1. Um durch die traumhafte verschachtelte Altstadt zu schlendern.
  2. Das andalusisches Lebensgefühl in einer der vielen Tapas Bars im Fischerviertel La Nina zu erleben.
  3. Zur Besichtigung der beeindruckenden katholischen Kathedrale.
  4. Um auf der Promenade des berühmten Strand von Caleta in „James Bond“ Kulisse spazieren zu gehen.

Wann ist die beste Reisezeit für Cadiz ?

Cadiz gelegen am Atlantik hat ganzjährig ein mildes Klima. Das ganze Jahr scheint über 3000 Stunden die Sonne. Vor allem in den Sommermonaten ist es öfters auch heiß. Grundsätzlich kann man diese tolle Stadt immer bereisen. Jedoch bieten sich meiner Meinung der Frühling ( April – Juni ) und frühere Herbst ( September – Oktober) am besten dafür an. Hier hat man zwar noch mildes Klima, es ist belebt aber nicht überlaufen wie in den Sommermonaten.

Karte Cadiz
  1. San Juan de Dios
  2. Katedrale von Cadiz
  3. Plaza de las Flores
  4. Fischerviertel La Nina
  5. Playa de la Caleta
  6. Castillo de San Sebastian

Anreise nach Cadiz:

Auto: Die bequemste Art der Anreise ist hier sicher das Auto. Mietwagen sind je nach Saison in Andalusien sehr preiswert zu bekommen. Es gibt zwei Möglichkeiten sich der Stadt zu nähern, zu einem von Osten über die beeindruckende Brücke oder von Süden über die Landzunge. Einen kostenlosen Parkplatz in Cadiz ist sicher, gerade wenn man nicht ortskundig ist, sehr sehr schwer zu finden. Parkhäuser jedoch gibt es viele z.B. das Interparking Canalejas am Hafen ist sehr einfach zu erreichen. Von dort sind es nur wenige Schritte in die Altstadt. Die Preise bewegen sich bei etwa 2,40 Euro pro Stunde. ( Stand 2019 )

Bus oder Zug: Der Bahnhof von Cadiz befindet sich sehr zentral in kurzer Distanz zur Altstadt. Aus vielen andalusischen Städten gibt es eine gute Zugverbindung nach Cadiz.

Kreuzfahrtschiff: Mit über 300 Kreuzfahrtschiffen pro Jahr zählt Cadiz zu den bekannten Kreuzfahrthäfen. Von dem Hafen in Cadiz, der sich am nordöstlichen Endes der Altstadt befindet, könnt ihr ohne Transfer direkt in die Stadt laufen und Cadiz auf eigene Faust erkunden.

Wir haben in den bereits erwähnten Parkhaus geparkt und von dort die Stadt erkundet. Auch wenn man vom Bahnhof oder vom Hafen kommt, ist das erste auf das man trifft der Plaza de San Juan de Dios. Der zum Hafen geöffnete Platz hat eine beeindruckende Größe und lädt zum Verweilen ein. Der belebte Platz ist gesäumt von vielen Palmen, mit dem Rathaus und der Kirche San Juan de Dios im Hintergrund. Von dort aus kann in alle Richtungen ausschwärmen, um diese schöne Stadt auf eigene Faust zu erkunden.

Von hier aus hat es uns über die Calle Pelota Richtung Westen verschlagen. Nach ein paar hundert Meter öffnet sich aus der schmalen Gasse der Blick auf den Plaza de la Catedral. Dieser kleine Platz wird selbstverständlich von einem einzigen Gebäude dominiert. Die im 18. Jahrhundert, nach über 100 Jahren Bauzeit, eröffnete Kathedrale gibt ein herrliches Bild ab.

Plaza de la Catedral im Herzen von Cadiz

Wenn man von dort weiter in die gleiche Richtung läuft erschließen sich weitere tolle Altstadtgassen. Über die Calle Compania erreicht man einen kleineren tollen Platz, den Plaza de las Flores. Der Name leitet sich von den dort stehenden Blumenständen ab. Diese Ecke in Cadiz hat uns besonders gut gefallen. Unweit des Platzes befindet sich auch die Markthalle, in der man im andalusischen Flair tolle Lebensmittel kaufen kann.

Plaza de las Flores mit seinen bekannten Blumenständen

Wir sind anschließend weiter in die selbe Richtung gelaufen. Hier erreicht man das traditionelle Fischerviertel La Nina. Hier findet man weniger Einkaufsläden, dafür umso mehr Tapas Bars, Kneipen und Restaurants. Zentrum des kleinen Viertels ist die fotogene Calle de la Palma. Besonders Abends ab 21 Uhr, wenn die Tapas Bars öffnen ist hier richtig viel los.

Calle de la Palma im Fischerviertel La Nina

Gute Tapas kann man in der ganzen Stadt essen. Sowohl in La Nina als auch in der klassischen Altstadt. Für kleines Geld kann man sich durch die Karte schlemmen und hat die Möglichkeit viele verschiedene Sachen zu probieren. Dazu lässt sich ein guter Wein aus der Region trinken. Um Cadiz befinden sich Spaniens älteste Weinanbaugebiete.

Tapas in Cadiz: u.a. Geschmortes Ochsenragout

Am Ende der Halbinsel befindet sich noch ein besonderes Highlight von Cadiz. Die Playa de la Caleta ist ein kleiner Strand, der zwischen dem Castillo de San Sebastian und dem Castillo Santa Catalina liegt. Besonders bekannt ist der Strand für sein im 19. Jahrhundert erbautes ehemaliges weißes Seebad. In dieser Kulisse wurden bereits einige Filme gedreht u.a. auch James Bond „Stirb an einem anderen Tag“. In der Badesaison wird dieser Strand vor allem von Einheimischen genutzt. Wir waren dort zum Sonnenuntergang, bei dem die Sonne direkt über dem Atlantik untergeht. Dann wird alles in ein schönes Licht getaucht und man erlebt die Stimmung, die Cadiz so besonders macht.

Playa de la Caleta
Sonnenuntergang über dem Atlantik

Das Castillo de San Sebastian, dass auf einer Insel liegt erreicht man über einen kleinen künstlich angelegten Weg, der quasi mitten durch das Meer geht. Zumindest fühlt man sich so, umgeben von Wasser auf allen Seiten. Die im 18.Jahrhundert erbaute Festung kann man kostenlos besuchen.

Fotospots in Cadiz :

Cadiz hat fototechnisch viel zu bieten. Mein persönliches Highlight ist der Playa de la Caleta, am besten im Abendlicht. Aber weitere tolle Motive kann man auf dem Torre Tavira machen. Von dem Aussichtsturm der sich relativ zentral in der Stadt befindet kann man tolle Bilder über die Stadt hinweg machen. In der Altstadt bieten sich viele tolle Motive, vorne dabei natürlich die Katedrale, aber auch der Plaza de las Flores.

Castillo de San Sebastian

Hotels findet man im Zentrum von Cadiz, sowie etwas preiswerter in den neuen Stadtvierteln südlich des Zentrums. Ein Hotel, von dem man einen ganz besonderen Ausblick hat, wie man ihn sehr selten findet. Das Hotel La Catedral verfügt über einen Pool auf dem Dach, von dem man einen direkten Blick auf die Kathedrale hat, die sich nur einige wenige Meter entfernt befindet.

Sonneuntergang über dem Atlanik

Alhambra bei Granada

Um es vorweg zu nehmen wird sich der ein oder andere Fragen. Lohnt sich die Alhambra bei Granada wirklich ? Meiner Meinung nach ist eine Reise durch Andalusien nicht wirklich vollständig, ohne sich diese Stadtburg, diesen Traum an Maurischer Baukunst anzusehen. Nicht umsonst gilt sie als einer der meistbesuchten Touristenattraktionen Europas und das auch aus guten Gründen.

Alhambra vom Platz Mirador San Nicolas

Wichtige Informationen für einen Besuch der Alhambra bei Granada:

  • Der Besuch der Alhambra bei Granada ist nur mit einem gekauften Ticket möglich
  • Die Tickets pro Tag sind begrenzt. Es empfiehlt sich, die Tickets bereits weit im voraus online zu kaufen. Andernfalls passiert es nicht selten, dass man vor Ort nicht mehr die Möglichkeit hat Tickets zu kaufen ( vor allem in der Hauptsaison). Unter dem folgenden Link gibt es die offiziellen Tickets zu kaufen: https://tickets.alhambra-patronato.es/en/home/inicio/
  • Wieviel kostet ein Ticket um alles zu besichtigen ? Aktuell (Winter 2019) sind es 14 Euro pro Person.
  • Welches Ticket braucht man für die Alhambra bei Granada ? Es gibt Tickets nur für die Gärten, auch diese sind bereits traumhaft, aber das Highlight sind in jedem Fall die inneren Räumlichkeiten und Höfe. Mit dem Ticket „Alhambra General“ könnt ihr alles besichtigen.
  • Für die Nasriden Paläste gibt es auf der Eintrittskarte ein bestimmtes Zeitfenster, in dem man sich vor dem Eingang derer vorfinden muss
  • Wie lange dauert ein Besuch der Anlage ? Die komplette über 700 Meter Lange Burganlage ist riesig. Selbst ohne Führungen und ausschließlich Besichtigung der Highlights ist man mindestens 3 Stunden beschäftigt.
  • Gutes Schuhwerk und ausreichend zu trinken mitnehmen. Alternativ gibt es zu nicht ganz billigen Preisen Getränke und kleine Snacks zwischen dem Torre Quebrada und dem Museo de Bellas Artes.
  • Es gibt einen Nachteintritt für die Gärten und Alhambra bei dem man die Alhambra in einer ganz anderen Stimmung erleben kann.
  • Ticket vergessen zu kaufen für die Alhambra und bereits ausverkauft ? Was dann ? Man kann versuchen in der Stadt oder über euer Hotels eventuell noch Tickets mit Führung zu bekommen, diese können aber etwas teurer sein als die offiziellen Tickets online.
Karte der Alhambra bei Granada
  1. Parkplatz
  2. Haupteingang
  3. Generalife
  4. Hauptteil der Gärten
  5. Nasridenpaläste
  6. Alcazer

Die Anfahrt zur Alhambra bei Granada kann unterschiedlich vorgenommen werden. Wir haben dabei die wohl bequemste Alternative gewählt. Auf den Hügel führt eine gut ausgebaute Straße, dort oben angekommen findet man mehrere großzügige kostenpflichtige Parkplätze, von denen man nur wenige Meter zum Haupteingang der Alhambra laufen muss. Alternativ fährt die Stadtbuslinie 30 und 32 von Granada aus hoch zur Alhambra. Es gibt auch mehrere Wege für die man zwischen 20 – 30 min braucht, die zum Eingang führen.

Gärten der Alhambra bei Granada

Am Eingang reicht es nur noch sein Ticket, auf dem sich der QR-Code befindet, vorzuzeigen. Da der Verkauf bereits im Vorfeld stattfindet, findet man keine langen Schlangen mehr vor. Als wir Ende September dort waren, wurden für den Tag keine Tickets mehr verkauft. Die Tickets waren bereits weit im voraus ausverkauft. Wenn man viel Zeit mitbringt ist eine Führung der Gärten und inneren Höfe/Räumlichkeiten sicher sehr lohnenswert. Ohne Führung sollte man zumindest den im Eingangsbereich kostenlosen kleinen Flyer mitnehmen, in dem ein kleiner Lageplan mit drin ist. Wir hatten das zunächst übersehen, sind dann aber aus schlichter Überforderung schon nach kurzer Wegstrecke nochmals zum Eingang zurück.

Wenn man durch die Gärten läuft, erstmal vorbei an den Nasridenpalästen kann man durch ein Tor hindurch auf die Alcazaba laufen. Dieser Stadtmauerkomplex mit einigen Türmen bildete das Bollwerk der Alhambra. Von hier hat einen tollen Blick in alle Richtungen auf Granada und deren Altstadt.

Blick über die Alcazaba und Granada
Blick auf Granada

Das Herzstück der Alhambra bei Granada sind die Nasridenpaläste. Vor dem Eingang muss man sich zu der Zeit, die auf der Karte steht begeben, damit immer nur eine begrenzte Anzahl an Leuten, diese wunderschönen Räume und Höfe maurischer Kunst durchläuft. Man kann zwar nicht behaupten, dass sich wenige Leute durch die Räume zwängen, jedoch hält es sich durch den begrenzten Zugang im angemessenen Rahmen.

Myrtenhof- Innenhof in den Nasridenpalästen

Mohammed V. lies den fantastischen Löwenhof, der seinem Namen dem Brunnen in der Mitte verdankt. Hier um diesen fantastischen Brunnen stehen 12 aus weißen Marmor geformte Löwen, welche international, als einer der besten islamischen Bildhauerarbeiten gelten. Umgeben ist der Innenhof von 124 Säulen aus Marmor. Der Zwei Schwestern Saal angrenzend an den Löwenhof hat eine unglaublich Stalaktitenkuppel.

Der mit viel weißen Marmor ausgestalteter Löwenhof

„Kommt vom Himmel dieses Wasser, kommt es aus der Erdentiefe oder strömt es aus dem reichen Gnadenborne des Kalifen. Sieh im Staub vor dem Gewaltigen, weil sie ihn in Ehrfurcht scheuen, liegen in gezähmter Wildheit diese fürchterlichen Leuen.“

Spruch auf dem Löwenbrunnen
Löwenhof
Zwei Schwestern Saal – Maurische Kunst

Wer sich vor seiner Reise etwas besser vorbereiten will oder im Nachhinein sich die eine oder andere Frage zu dem gesehenen stellt, dem kann ich nur folgende Seite empfehlen: https://www.alhambradegranada.org/de/info/nasridenpalaste.asp

Hier gibt es sehr viele geschichtliche Informationen zu den einzelnen Räumen, Höfen und Gärten.

Öffnungszeiten (2019)

Vom 1. April bis dem 14. Oktober

  • Montag bis Sonntag: von 8:30 bis 20:00 Uhr.

Vom 15. Oktober bis dem 31. März

  • Montag bis Sonntag: von 8:30 bis 18:00 Uhr.
Mirador de Daraxa mit Blick auf den Daraxa Hof

Fotospots:

Insgesamt muss man sagen, dass man selten irgendwo so viele tolle Fotomotive bekommt. Sowohl in den Gärten, als auch in den inneren Höfen eröffnen sich tolle Perspektiven. Neben den zum Teil perfekt inszenierten Spielen aus Licht und Schatten, bieten sich auch tolle Motive für Detailaufnahmen.

  • Mirador San Nicolas: Von dem Platz des gegenüberliegenden Hügels lässt sich die Alhambra am besten von weiter weg fotografieren. Besonders zum Sonnenuntergang gibt es tolle Szenen.
  • Nasridenpaläste: Grandiose Motive maurischer Kunst an den Wänden und Decken. Ausnahmsweise eignet sich die Tagesmitte wohl am besten dafür. Morgens und abends hat man mehr Schatten und es ist etwas dunkler in den tollen Innenhöfen und Räumen.
  • Alcazaba: Toller Blick auf Granada, besonders interessant ist der Blick in Richtung der Altstadt und dem gegenüberliegenden Hügel.
  • Geheimtipp: Mein persönlicher Geheimtipp, wenn man es so nennen darf, in einer solch viel besuchten Burg, ist der Mirador de Daraxa. Hier kriegt man vieles auf ein einziges Bild was die Nasridenpaläste ausmacht.
Gärten der Alhambra bei Granada

Gegenüber der Alhambra befindet sich der Generalife. Dieser diente den Königen als Sommerresidenz. Leider hatten wir keine Zeit mehr diesen zu besichtigen. Von dort hat man aber auch einen tollen Blick über die Alhambra aus einer anderen Perspektive.

Blick auf die Alhambra von dem Generalife

Neben der Alhambra gibt es in Granada noch viel mehr zu entdecken. Diese Stadt besitzt absolut alles, was man mit dem Wort „Andalusien“ verbindet. Preiswerte Hotels finden sich vor allem etwas außerhalb der Stadt.

Für Fragen und Anregungen könnt ihr diese gerne in den Kommentaren stellen. 🙂

Damüls im Vorarlberg

Das über 1400 m hoch liegende kleine Dorf Damüls befindet sich im österreichischen Vorarlberg. Die Nordweststaulage der Lechtaler Alpen bringt dem Walserdorf den Titel als „Schneereichstes Dorf der Alpen“, im Schnitt fallen hier 9,3 m Schnee pro Winter. Auch jetzt Ende März lagen noch über 2 Meter Schnee im Ort und am Berg noch mehr. Bekannt ist das Dorf durch das ausgedehnte Skigebiet, aber auch zum Winterwandern gibt es hier einige schöne Wege. Erreichbar ist Damüls über das Große Walsertal über das Faschinajoch oder über das kleine Walsertal von Norden her. In dem Ort gibt es mehrer Parkplätze von denen man verschiedene Touren machen kann. Von dem Parkplatz dem sich nach Damüls befindet in Richtung des im Winter gesperrten Furkajochs, bietet sich die Gelegenheit einen leicht ansteigenden Winterwanderweg Richtung Jägerstüble.

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Winterwanderweg nach dem Hotel Alpensterns oberhalb der Furkastraße

Auf den markierten Winterwanderwegen hat man einen schönen Blick auf das Dorf und auf die Hahnenköpflegalerie Straße Richtung Faschina. Dahinter das Zafernhorn und das 2400 m hohe Gräshorn.

Nach 100 hm und kurzer Wegstrecke erreicht man das Berggasthof Sonnenheim. Von hier hat man einen tollen Blick auf das verschneite Pfrondhorn.

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Kurz vor dem Berggasthof Sonnenheim

Nach dem Gasthof Sonnheim geht es kurze Zeit nochmal etwas steiler nach oben. Vorbei geht an bis zum Gibel verschneite kleine Hütten.

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Über den Steinbach erreicht man eine kleine Anhöhe. Im Vordergrund befindet sich der Steinbach, den man hier überquert. Dabei zeigen sich die Schneemassen die man dort noch Ende März vorfindet.

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Anschließend geht es Richtung Jägerstüble noch etwas bergab. Von dort oben hat man einen herrlichen Blick bis zum in der Schweiz liegenden Rätikorn. Dabei sticht der über 2900 m hohe Schesaplana hervor.

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Wegstrecke oberhalb der Furkastraße.

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Hämmermoosalm, Tirol

Die Hämmermoosalm ist, besonders im Winter ein beliebtes Ausflugsziel in der nähe von Seefeld in Tirol. Erreichbar ist diese Alm über den Parkplatz Salzbach bei Leutasch. Von München aus ist dies etwa 1 1/2 Stunden Autofahrt entfernt. Das letzte Stück führt aus Leutasch über eine schmale Straße in das idyllische Gaistal. Von dem Parkplatz der 4 Euro Tagesgebühr (Stand: 2019) kostet, geht man über den Salzbach eine schmalen Fahrweg hinauf. Bis auf die Hämmermoosalm überwindet man fast 200 Höhenmeter bei gemütlicher Gehweise in 45 min.

Es gibt zwei Möglichkeiten, zum einem kann man die Fahrtstraße bis hinauf wählen, auf der anderen Seite zweigt nach 5 min Gehzeit der Ganghoferweg ab, der die Wegstrecke etwas abkürzt jedoch dadurch etwas steiler ist. Die Fahrstraße wird im Winter oft als Rodelbahn benützt. Da sie meist nur flach abfällt und wenig Gefahrenstellen vorhanden sind ist sie auch für Familien gut geeignet. Bei viel Neuschnee kann die Strecke öfters aufgrund von Lawinengefahr gesperrt sein.

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Hämmermoosalm (1417 m)

Nachdem man das erste Stück eher durch den Wald geht, öffnet sich weiter oben mehr und mehr der Blick. Oben angekommen hat man einen tollen Blick in Richtung Seefelderjoch und das Karwendelgebirge. Auf der Hämmermoosalm lässt es sich gut essen, besonders mit einem leckeren Schnitzel lässt sich der Aufstieg belohnen.

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Blick Richtung Karwendelgebirge

Tolle Winterlandschaft im Gaistal mit Blick Richtung Ehrwald.

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Hämmermoos_Alm_Leutatsch
Karte